BaFin Warnungen und der Kommentar von Rechtsanwalt Sascha Borowski von der Kanzlei BKR aus Düsseldorf

Veröffentlicht:

Dienstag, 27.02.2024
von Die Redaktion

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat kürzlich Warnungen zu zwei verschiedenen Unternehmen herausgegeben, die ohne die erforderliche Erlaubnis Finanzdienstleistungen in Deutschland anbieten.

Zum einen geht es um die M.B.F. Management Limited, die auf ihrer Website mbf-limited.com unerlaubt Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbietet. Die BaFin hebt hervor, dass die auf der Website angegebenen Geschäftsadressen in Croydon und eine weitere in einer nicht existierenden Stadt Richardschester im Vereinigten Königreich, zweifelhaft sind. Zudem gibt es Hinweise auf gefälschte BaFin-Mitteilungen, die von der M.B.F. Management Limited verwendet werden, um ihre Dienste zu bewerben.

Zum anderen warnt die BaFin vor Bitiros Investment, die angeblich von Berlin aus auf der Website bitirosinvestment.com ohne Erlaubnis Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen betreibt. Das Angebot umfasst eine breite Palette von Anlagemöglichkeiten, darunter Kryptowerte, ETFs, Gold, Immobilien, landwirtschaftliche Produkte und binäre Optionen.

In beiden Fällen betont die BaFin, dass Unternehmen, die in Deutschland Bank-, Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen anbieten möchten, hierfür eine entsprechende Erlaubnis der BaFin benötigen. Verbraucher können sich in der Unternehmensdatenbank der BaFin informieren, ob ein Unternehmen über eine solche Zulassung verfügt.

Rechtsanwalt Sascha Borowski von der Kanzlei BKR gibt Anlegern, die möglicherweise von den Angeboten dieser Unternehmen betroffen sind, folgenden Rat: „Anleger sollten äußerste Vorsicht walten lassen und keine Investitionen tätigen, ohne vorher die Legitimität und Zulassung des Anbieters zu überprüfen. Sollten Sie bereits in Produkte dieser Unternehmen investiert haben und Unregelmäßigkeiten feststellen, empfehlen wir, umgehend rechtlichen Rat einzuholen. Es ist wichtig, schnell zu handeln, um mögliche Verluste zu minimieren und rechtliche Schritte einzuleiten. Die BaFin und andere Finanzaufsichtsbehörden bieten auch Wege, um Beschwerden einzureichen und möglicherweise Betrugsfälle aufzudecken.“

Anleger sollten sich dieser Warnungen bewusst sein und sich vor unerlaubten Finanzdienstleistungen in Acht nehmen, um nicht Opfer von Betrug zu werden.