Geschäftsfrau wird RIP Deal Opfer

Veröffentlicht:

Montag, 19.02.2024
von Die Redaktion

Eine Geschäftsfrau aus dem Bereich der Inneneinrichtung ist kürzlich einem sogenannten Rip-Deal zum Opfer gefallen, bei dem ihr von Betrügern ein vermeintlich gewinnbringendes Geschäft vorgegaukelt wurde. Die Gauner entkamen mit einer Vermittlungsprovision in Form von Gold. Der Betrug ereignete sich, nachdem die Unternehmerin von einer internationalen Firma kontaktiert worden war, die ihr einen Großauftrag für die Ausstattung mehrerer Ferienhäuser versprach.

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsfällen und rät zur Vorsicht bei Geschäften, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein. Besonders empfohlen wird, bei Misstrauen die Polizei zu kontaktieren, keine wertvollen Gegenstände ins Ausland zu verkaufen, skeptisch zu bleiben, wenn der Käufer nicht über Preise verhandeln möchte, und gründlich die Geschäftspartner zu recherchieren.

Bei einem Treffen in Brüssel wurde die Geschäftsfrau dazu gebracht, eine Vermittlungsprovision in Goldmünzen zu zahlen. Die Übergabe fand in ihrem Geschäft statt, wo ein Vertreter der Firma das Gold prüfte und vermeintlich sicher verwahrte, nur um es später durch wertlose Metallmuttern auszutauschen. Nachdem der Betrug aufgeflogen war, erstattete die Geschäftsfrau Anzeige bei der Polizei.

Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass die beteiligte Bande möglicherweise europaweit aktiv ist und ähnliche Betrügereien in mehreren Ländern durchgeführt hat. Diese Art von Betrug wird oft von organisierten Banden aus der Westbalkanregion begangen, die sich als wohlhabende Geschäftsleute oder Investoren ausgeben.